KÖ HAIR – Untersuchung und Beurteilung des Wimpernserums

Das KÖ HAIR Wimpernserum entstammt aus den Händen eines Tochterunternehmens der bekannten KÖ Klinik in Düsseldorf. Es arbeitet mit MDN als hormonellen Wirkstoff und einigen weiteren, weitestgehend bekannten Pflegestoffen, beispielsweise Kollagen und Hyaluron. Im Test erwiesen sich die Herstellerversprechen als nicht überzogen, im Internet finden sich aber auch viele Käuferinnen, die von Nebenwirkungen berichten. Beim Kauf gibt es einen wichtigen Punkt zu beachten, über den wir Sie näher informieren.

Kurzfassung unserer Untersuchung

Wirksamkeit und Inhaltsstoffe

80 %

Anwendung

75 %

Vertrauenswürdigkeit

90 %

Kundenzufriedenheit

70 %

UNSER URTEIL

78 %
KOE Hair Wimpernserum 350

Versprechen und Unternehmen

KÖ-Hair ist ein Tochterunternehmen der sehr bekannten KÖ-Klinik im Herzen von Düsseldorf. Das Unternehmen spezialisiert sich auf Faltenbeseitigungen, Mesotherapie und Haarverpflanzungen, zudem unterhalten sie mit dem Wimpernserum auch einen hauseigenen Booster für die Wimpern. Insgesamt ist das Unternehmen an aktuell 17 Standorten vertreten, an denen auch eine individuelle Beratung für mögliche Verfahren und Eingriffe möglich ist.

Die Düsseldorfer versprechen bei einer einmal täglichen Anwendung erste, sichtbare Ergebnisse nach 6 bis 8 Wochen, außerdem sollen die Wimpern ein wenig dunkler werden, um so noch mehr Ausdruckskraft zu erhalten. Die Dichte des Wimpernkranzes soll durch das Nachkommen weiterer Wimpernhärchen ebenfalls verbessert werden. Bei Probanden, wo das Serum besonders gut anschlägt, sind auch schon Ergebnisse nach vier Wochen denkbar.

Löblich: Das Unternehmen hält sich mit exakten Versprechen hinsichtlich der dazugewonnenen Länge zurück. Die exakt hinzugewonnene Länge ist immer sehr individuell und kann sich von Person zu Person unterscheiden, daher können solche pauschalen Versprechen von Herstellern nur selten verlässlich gehalten werden.

So möchte das KÖ HAIR Wimpernserum angewandt werden

Wenn Sie bereits mit Wimpern- und Augenbrauenseren vertraut sind, wird Sie die vorgeschriebene Anwendungsempfehlung des Herstellers nicht überraschen. KÖ HAIR empfehlen eine Anwendung einmal am Tag, wobei sich besonders der Abend dafür eignet, da das Serum so über Nacht einwirken kann und Sie im Regelfall sowieso abgeschminkt sind. Während künstliche Wimpern kein Hindernis in der Anwendung darstellen, sollten Sie sich in jedem Fall abschminken. Produkte wie ein Mascara oder eine Foundation könnten anderenfalls dafür sorgen, dass die wertvollen Essenzen nicht ungehindert in die Haut eindringen.

Zur Applikation dient ebenfalls kaum überraschend der mitgelieferte Applikator, welcher sich im Test als sehr hochwertig verarbeitet zeigte. Die feine Spitze ist super dazu geeignet, um das Serum möglichst präzise auf den oberen Wimpernkranz aufzutragen. Die "boostenden" Essenzen, wie es der Hersteller selbst ausdrückt, wirken mit ersten sichtbaren Ergebnissen nach vier bis acht Wochen - die relativ große Spanne bewegt sich zwischen "schnelle Wirkung" und "eher langsamer eintretende Effekte". Es kommt also ganz darauf an, wie Sie auf das Produkt reagieren.

Kann das Preis-/Leistungsverhältnis überzeugen? Wir geben Ihnen die Antwort!

Das KÖ HAIR Wimpernserum ist wahlweise in einem 3 ml oder einem 7 ml Flakon erhältlich. Der größere Flakon besitzt einen günstigeren Preis pro Milliliter, auch wenn er erst einmal im Einkauf etwas teurer ausfällt. Wir würden Ihnen den 7 ml Flakon empfehlen, da dieser im Durchschnitt etwa 40% günstiger ausfällt, was sich durchaus lohnt.

Die 3 ml Variante kommt mit einer UVP von 24,95 Euro, die 7 ml Variante kostet gerade einmal 39,95 Euro UVP. Damit besitzt das KÖ HAIR Wimpernserum einen exzellenten Preis, der sich sowohl im nationalen als auch internationalen Vergleich sehen lassen kann. Wie bereits eingangs dargestellt, ist die 7 ml Variante pro Milliliter wesentlich günstiger, wir empfehlen daher den Kauf dieser. Das ist auch deshalb ratsam, weil das Serum so für knapp ein halbes Jahr reichen sollte und Sie damit gleichermaßen die anfängliche Kur und später das sporadische Auffrischen beziehungsweise Konservieren der Ergebnisse bewerkstelligen.

Wer noch zusätzlich sparen möchte, erhält speziell auf Amazon sogar die Möglichkeit eines Spar-Abos angeboten. Je nach Konfiguration, die Lieferung erfolgt dann automatisch in Intervallen, lassen sich damit zwischen 5 und 15% zusätzlich auf jeden Einkauf des Serums sparen.

Die Inhaltsstoffe im Fokus - welchen Weg haben die Experten von KÖ Hair eingeschlagen?

Es handelt sich hierbei um ein in Deutschland konzipiertes Produkt, was entsprechend strikte Richtlinien erfüllen muss, die sowohl für das Serum generell als auch für jeden einzelnen Inhaltsstoff Gültigkeit besitzen. Der Hersteller listet die Inhaltsstoffe in transparenter Art und Weise wie folgt auf: Destilliertes Wasser, Hyaluronsäure, Kollagen, Gartenkürbiskernextrakt, Sphingolipid, Myristoyl Pentapeptide-17, Arginin, Methalymido Dihydro Noralfaprostal, Vitamin B7

Einige hiervon verdienen eine besondere Erklärung, mit der wir Ihnen die Kaufentscheidung und eigenständige Beurteilung erleichtern möchten.

  • Methylamido Dihydro Noralfaprostal (MDN) ist ein Prostaglandin-Derivat und der hormonelle Wirkstoff
  • Myristoyl Pentapeptide-17 sind Peptide, die eine nährende Funktion haben und zugleich das Wachstum anregen
  • Gartenkürbiskernextrakt soll pflegende Eigenschaften haben
  • Hyaluron und Kollagen spenden Feuchtigkeit, verleihen mehr Elastizität und machen die Härchen geschmeidiger

Löblich ist der Umstand, dass keine zweifelhaften Inhaltsstoffe zum Einsatz kommen. Da der Komplex nicht zu viele Inhaltsstoffe vereint, sind Wechselwirkungen außerdem eher unwahrscheinlich. Ob die (relativ wenigen) Inhaltsstoffe tatsächlich das komplette Maß an Pflege abdecken, ist auch immer etwas individuell bemessen. Wir zeigten uns mit Hinblick auf die Inhaltsstoffe als zufrieden.

Da es sich bei MDN um einen hormonellen Wirkstoff handelt, sollte dieses Serum nicht von Schwangeren und Stillenden genutzt werden. Unserer Meinung nach hätte der Hersteller auf den Einsatz von einem Prostaglandin-Derivat noch deutlicher hinweisen können, denn vorwiegend werden nur die Peptide, Hyaluron und Kollagen angesprochen.

Der hormonelle Wirkstoff MDN hat außerdem das ähnliche Risikopotential wie andere Derivate vom Gewebshormon Prostaglandin, welches zeitgleich aber für seine wirklich effiziente Wirkung bekannt ist und das Wachstum merklich steigert. Neben des ursprünglichen Einsatzes beim Grünen Starr und der heutigen Verwendung in Seren, wird Prostaglandin in Reinform zudem noch bei unterschiedlichen Symptomen und Erkrankungen erforscht, beispielsweise bei starken Entzündungen.

Ist mit Nebenwirkungen zu rechnen? Falls ja, welche sind das und wie häufig treten sie auf?

Nebenwirkungen sind nie gänzlich auszuschließen. Für das Serum spricht die überschaubare Zahl von Inhaltsstoffen, welche das Risiko einer Unverträglichkeit reduzieren. Hyaluron und Kollagen werden für gewöhnlich sehr gut vertragen, besteht eine Allergie gegen einen dieser Stoffe, ist aber natürlich von einer Verwendung abzusehen. Das hormonelle Derivat MDN kann unter anderem die folgenden Nebenwirkungen auslösen:

  • gereizte, gerötete und/oder tränende Augen
  • Kopfschmerzen
  • Verfärbungen am Lidkranz (ein eher gewollter Umstand)

Diese Nebenwirkungen sollten nur sehr mäßig auftreten und sich zudem nach einigen Tagen wieder legen. Dafür spricht der Umstand, dass sich die Haut erst an die neue Behandlung gewöhnen muss. Außerdem ist die Haut rund um den Wimpernkranz sehr dünn, wodurch sie recht empfindlich wird. Bei stärkeren Nebenwirkungen oder wenn sich diese nicht nach kurzer Zeit wieder legen, sollten Sie das Serum mindestens pausieren und nach einigen Tagen noch einmal mit geringerer Menge probieren. Stellen sich erneut Nebenwirkungen ein, bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als das Serum komplett abzusetzen. Generell sind Nebenwirkungen nie gänzlich auszuschließen.

In unserem Test konnten wir keine Nebenwirkungen außerhalb der Norm feststellen. Wie bereits erwähnt, sind erste, leichte Reizreaktionen gegenüber MDN als hormonellen Wirkstoff nicht überraschend und nicht sofort ein Grund zur Sorge. Da es sich um ein kosmetisches Produkt handelt, musste der Hersteller keine eigenständigen Studien zur Verträglichkeit erheben - was auch nicht geschehen ist. Es ist aber schon deshalb davon auszugehen, dass es sich um ein aufwändig geprüftes und getestetes Produkt handelt, da die KÖ-Klinik in Düsseldorf einen sehr guten Ruf genießt und bei KÖ-Hair medizinische (Haar-)Behandlungen angeboten werden.

Alternativen zum KÖ HAIR Wimpernserum? Wir stellen sie einmal vor!

Sie möchten kein KÖ HAIR Wimpernserum anwenden oder sich zumindest vorab erst einmal über die Alternativen informieren? Gern helfen wir Ihnen dabei! Unter anderem stellen wir in unserem großen Test und Vergleich zum Thema Wimpernseren die acht besten dieser Art vor. Sie erzielen zumindest in unseren Prüfungen bessere Ergebnisse als das dennoch als gut zu bewertende KÖ HAIR Wimpernserum. Die acht besten Wimpernseren sind natürlich eine logische Alternative.

Ebenso könnten Fake Lashes (künstliche Wimpern) als mögliche Alternative generell zu Seren erachtet werden. Diese Wimpern werden angesteckt oder angeklebt und verleihen damit innerhalb von Sekunden lange, wenn natürlich auch falsche Wimpern. Mit einem Mascara können Sie sowohl künstliche als auch natürliche Wimpern noch geschickter in Szene setzen. Alles in allem gibt es reichlich Alternativen, sogar professionelle Verlängerungen und Auffüllungen des Wimpernkranzes sind denkbar, wenn es sich hierbei auch um einen sehr aufwändigen und kostspieligen Eingriff handelt.

Möchten Sie tatsächlich schöne lange, volle und dichte Wimpern, und das den ganzen Tag über, sind Seren immer die beste Wahl. Zumal sich deren Anwendung durchaus mit Fake Lashes oder beispielsweise dem Einsatz eines Mascaras kombinieren lässt.

Ein Überblick: Das sagen Käuferinnen vom KÖ HAIR Wimpernserum dazu

Wie bereits mehrfach in diesem Bericht erwähnt, können Kosmetika individuell immer ein wenig anders wirken, Seren sind an dieser Stelle keine Ausnahme. Deshalb müssen Sie sich natürlich nicht nur auf unsere Ergebnisse verlassen, denn wir haben für Sie das Internet aufmerksam durchstöbert, um weitere Meinungen von anderen Käuferinnen einzuholen.

Eine gute Anlaufstelle dafür ist nach wie vor Amazon, wo viele unabhängige Bewertungen zusammentreffen. Da kommt das KÖ HAIR Wimpernserum bei mehr als 150 Rezensionen aktuell auf 3,8 von 5 Sterne, was immer noch ein recht gutes Ergebnis darstellt. Eine Übersicht der Ergebnisse:

  • 61% der Käuferinnen vergeben die Bestnote
  • 10% vergeben eine (unter-)durchschnittliche Bewertung
  • 21% vergeben lediglich einen 1 Stern (die schlechteste Note)

Der Anteil negativer Bewertungen ist schon erstaunlich hoch, zumal diese negativen Rezensionen nicht Händlern zuzuordnen sind, wie das bei Seren aus unserem großen Test der acht besten Produkte häufiger der Fall ist. Die Käuferinnen, die das Produkt pauschal mit den schlechtesten Bewertungen versehen, sind tatsächlich mit dem Serum selbst höchst unzufrieden. Sie beklagen vielmals Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, tränende Augen oder gar ausgefallene Wimpern, andere wiederum beklagen eine fehlende Wirkung. Erstaunlicherweise ist der Anteil der Käuferinnen, die über ausfallende Wimpern klagen, relativ hoch - das mussten wir in unser Testergebnis einfließen lassen.

Positive Ergebnisse sammelte das Produkt in diversen Blogs, wobei hier natürlich nicht immer eindeutig zu erkennen ist, ob für diesen Blogbeitrag eine Vergütung oder andere Vorteile erfolgten. Im Frauenmagazin "GRAZIA" wurde das Produkt ebenfalls als eines der besten Produkte mit überschaubarem Preis gelistet.

Wie so oft in der Welt der Seren sind die Meinungen also gespalten. Es ist zudem aus der Ferne nie wirklich ersichtlich, ob eventuell falsche Anwendungen stattfanden oder ob positive Rezensenten durch ihre Bewertung Vorteile erlangten. Insgesamt ist der Tenor von Käuferinnen und Magazinen etwas über dem Durchschnitt anzusiedeln, aber auch weit von einem "guten" oder "sehr guten" Tenor entfernt.

Fazit zum KÖ HAIR Wimpernserum: Mit diesen Ergebnissen ist zu rechnen

In unserem Test konnte das KÖ HAIR Wimpernserum einerseits ein Wachstum erzielen und andererseits auch die eigenen Versprechungen hinsichtlich der Dauer einhalten - das ist definitiv als Pluspunkt zu bewerten. Die Verpackung überzeugt optisch mit ihrem ausgefallenen pinken Design, zudem genießt die mit dem Serum im Verbund stehende KÖ-Klinik in Düsseldorf einen exzellenten Ruf - auch unter den "Stars und Sternchen", teilweise sogar im Ausland. Mit dem "KÖ" Namen wirbt man folglich indirekt ebenfalls für ein qualitativ hochwertiges Produkt und setzt viel daran, diesen guten Ruf nicht unnötig aufs Spiel zu setzen.

Schlagen Sie sehr gut auf das Serum an, können Sie nach etwa vier Wochen mit ersten sichtbaren Ergebnissen rechnen, anderenfalls nach sechs bis acht Wochen. Nebenwirkungen konnten wir in unserem Test nicht beobachten, aber es gibt doch so einige Meinungen von anderen Käuferinnen, die über leichte bis sehr ärgerliche Nebenwirkungen berichten. Wir raten Ihnen außerdem unbedingt zum Bestellen der 7 ml Variante, denn die Ersparnis gegenüber der 3 ml Variante ist doch erheblich. Wenn es auch nur eine Chance gibt, dass Sie das Serum dauerhaft nutzen, dann lohnt es sich definitiv diese Ersparnis zu nutzen!

Die Vorteile

  • von einer bekannten deutschen Marke
  • überschaubarer Komplex
  • Made in Germany Produkt
  • schnelles Wachstum
  • keine unhaltbaren Herstellerversprechen
  • transparente Auflistung aller Inhaltsstoffe
  • schickes, modernes Design

Die Nachteile

  • verhältnismäßig viele Berichte über Nebenwirkungen
  • kleiner 3 ml Flakon ist im Vergleich zur 7 ml Version sehr teuer
  • keine wirklich innovative Formel, sondern viel Altbekanntes

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